Selbst Antworten finden.
"Blinde Flecken" achtsam aufspüren und liebevoll auflösen.
Begebe ich mich womöglich freiwillig in Strudel von Gedanken, Gefühlen, Aktivitäten, Anforderungen, Erwartungen, Menschen, Verpflichtungen?
Und wenn ja, - Warum mache ich das?
In mir angesammelte Prägungen kreieren meine innere Haltung und damit mein Handeln, mein Verhalten. Manche sind mir durchaus bewusst.
Die allermeisten sind jedoch sehr gut getarnt und mir nicht bewusst.
Unbewusste Glaubenssätze und (interpretierte) Erfahrungen konstruieren mit einem Anteil von ca. 99% meine Weltsicht in jedem Moment.
Infolink zum Beispiel: Die heimliche Macht des Unbewussten) Unbewusst verwickelt sich meine Sicht (innere Haltung) mit allem, was ich wahrnehme.
Ich glaube, so sei die Wirklichkeit. Dabei ist es lediglich meine Perspektive, mein Wahrnehmungsausschnitt aus einem großen Ganzen.
Eingefärbt und eingeschränkt von unbewusst und zeitgleich ablaufenden innerpersönlichen Erinnerungen, Erfahrungen, Gedanken und Gefühlen.
Ich erfahre Bestätigungen oder Ablehnungen im Außen. Woraus ich eigene Schlussfolgerungen ziehe. Alles zunächst noch unbewusst.
Ein erster Schritt könnte sein … Erweitere deine Wahrnehmung einer Welt bewusst. Nutze zum Beispiel unangenehme Gefühle für dich und deine Entwicklung. Sie sind deine persönlichen wertvollen Hinweise um selbst anzuerkennen, was du als schwierig empfindest.
Vermeidung ist nachvollziehbar.
Aber keine wirkliche Lösung.
Für dein persönliches Wachstum helfen dir deine Herausforderungen als Wegemarken.
Lass` durch sie deine Potentiale wecken und bringe dich selbst in Gang, indem du dir deine positiven Zukunftsbilder beschreibst (hin zu … anstelle weg von).
So kannst du Alternativen zu dem finden, was du jetzt hast.
Vorschlag:
Setze dich mit dir selbst auseinander und investiere in deine menschlichen Beziehungen, so dass du im Miteinander gut unterwegs sein kannst. Du wirst produktiver, engagierter und zufriedener!
Sich einlassen können, wollen, dürfen
These: Die Wahrnehmung einer Welt erweitert sich auf ganz natürliche Weise.
Darf ein Kind sich der umgebenden Welt (Umwelt) im eigenen Tempo und aus innerer Entdeckungslust neugierig nähern?
In der Zeit, in der ein Mensch Entwicklungsschritte aus sich selbst heraus unternehmen darf, findet der Mensch Gelegenheit zu erkunden, zu entdecken und zu lernen.
Ein Kind lebt und liebt im eigenen Schwung.
Mal laut, mal leise, mal schnell, mal langsamer, mal aufmerksam, mal abwesend versunken - eben so, wie es sich im Moment zeigt.
Alles, was Kinder unterstützend brauchen, ist selbstlose und damit liebevolle Zuwendung eines erwachsenen Menschen.
Diese Liebe versorgt ein Kind so, wie es sich (noch) nicht selbst versorgen kann. Die Liebe ist einfach nur da und begleitet solange, bis ein Kind es selbst kann. Erwartungslos schenkt sie Zeit und Raum für naürliches Wachstum. Alles, was es braucht, damit ein Mensch Irritation, Herausforderung und Freude in sich selbst erfahren lernen kann.
Wesentliches, was wir als Mensch wirklich brauchen, tragen wir also bereits in uns.
Drehen wir als Mensch unsere ureigensten Geschichten nicht länger im gleichen Kreis, dann muten wir uns selbst etwas anderes zu:
Aus einer anderen Perspektive beobachten, fortan neutrales Beobachten üben, mit wahrhaftigem und erwartungsfreiem Interesse einfach gänzlich neue Erfahrungen machen und dadurch in andere Schwingungsfelder geraten.
Schwingungen sind “sowieso” immer da.
Nimm einfach und bewusster wahr, was sich bewegt, was dich bewegt und was geschieht.
Ab jetzt. Ab sofort. Ab diesem Moment ...
Erweitere deine Wahrnehmung einer Welt so, wie es ganz natürlich geschieht.
Selbstliebe als Quelle öffnen
Du bist jetzt bereit, deine Irritationen in dir selbst wahrnehmen zu wollen? Du hast bewusst entschieden, dass deine eigene Veränderung jetzt dran ist? Dann beginne innerlich mit kleinen Schritten. Indem du dich darin übst wertfrei zu beobachten „was ist“. Du gehst stetig auf deinem Entwicklungsweg weiter und erfährst „Wahrheiten“ über dich und dein Umfeld aus neuen Perspektiven und damit anders als “gedacht”. Dabei lernst du, eine innere Verbindung so zu dir selbst aufzubauen, dass du sie häufiger und einfacher immer wieder einnehmen kannst. Du übst dich in Achtsamkeit und entfaltest aufmerksame Flexibilität im Moment. Da alles immer in Bewegung ist und alles mit allem verbunden ist, lernst du zu sehen, wie dein alltägliches Leben dich begleitet und unterstützen kann. Es bietet dir stetig Gelegenheiten, dich einfach und in deinem eigenen Tempo aus Vergangenem heraus zu entwickeln und Dich stetig weiter zu entwickeln. Bis du an deinem Inneren ankommst. Das kann ein Leben lang dauern, - und so ist/wird vielleicht der Weg das Ziel. Kraftvoll und überraschend fließen Beobachtungen und Erfahrungen in Deinen Lebensfluss und ermöglichen dir nachhaltiges Wachstum in herausfordernden Zeiten. Vertrauen wird von Selbstliebe begründet und genährt.
“There is no way to happiness, happiness ist the way.” - Thich Nhat Hanh
Mindset*
Anhaftungen und Overthinking blockieren Anpassungen und Veränderungen. Dynamisches Denken und Handeln unterstützen Entwicklungen in herausfordernden Zeiten. Durch welche mentale Brille schaust du in den Moment?
*Mindset - hier verstanden als Denkweise. Dieser liegen innere Überzeugungen zugrunde, die bereits im jeweiligen Moment meine Wahrnehmung prägen.
Perspektive
eine Perspektive kann man wechseln. Das Erkennen und Umsetzen dieser Möglichkeiten ist eine Art von Offenbarung, die Welt in der wir alle leben in ihrer Vielseitigkeit anzuerkennen.
Verbindung
Aus deiner inneren Verbindung mit dir selbst agierst du mit deinem Außen. Im Kontakt mit anderen lassen Herausforderungen nicht lange auf sich warten. Bemerkst du, wie die Qualität deiner Kommunikation durch deinen inneren Zustand bestimmt wird?